Johannes   Gemeinde

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s
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Steh mir bei, Herr, mein Gott! Hilf mir nach deiner Gnade.

Bibelstelle: Psalm 109, Vers 26

Im Vaterunser bitten wir Gott: Unser täglich Brot gib uns heute.

Auch wenn wir das tägliche Brot sagen, denken wir an all die Dinge, die wir zum Leben brauchen.
Hier wird deutlich, dass der Begriff "unser tägliches Brot" für uns Heute mehr bedeutet als das Brot für den Tag.
Eigentlich meinen wir, unser Auskommen gib uns heute.
Bis hierher geht es um unser leibliches Wohl.

Gott schenkt uns in seiner Güte jedoch mehr.
Im Johannesevangelium sagt uns Jesus im Kapitel 6, Vers 35:
"Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten."

Diese Aussage Jesu befasst sich mit unserem Leben jetzt und nach unserem Tod - "Wer zu mir kommt und an mich glaubt, den wird in Ewigkeit nicht hungern und dürsten."

Hier geht es um den Hunger und den Durst nach einem erfüllten, mit Gott im Einklang stehenden Leben jedes Menschen, der zu Jesus kommt und an ihn glaubt.
Es ist jedoch wie mit dem Brot. Brot haben wir immer.
Wenn wir es jedoch nicht essen, weil wir es ja immer haben, werden wir davon nicht satt.

Jesus und sein Angebot an uns haben wir bis hierher unser ganzes Leben lang gehabt.
Wenn wir nicht zu ihm kommen und an ihn glauben, wird unsere Seele in allen Angeboten und Freuden dieser Welt suchen, ohne wirkliche Erfüllung und Frieden mit Gott zu finden.

Es liegt an uns, dieses Angebot Gottes anzunehmen oder es abzulehnen.
Hier ist jeder selbst seines "Glückes Schmied".


Autorin : Beate Niederhagemann

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Markus 9,24