Johannes   Gemeinde

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Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

Bibelstelle: 1. Petrus 5,7

Für mich ist diese Aufforderung, die Petrus uns hier zuspricht nicht so einfach anwendbar. Wie kann ich diese Aufforderung für mich umsetzen?

Bedeutet, "Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch" -
"Kümmere oder sorge dich um nichts, denn Gott sorgt für dich?"
oder auch:
"Lebe so in den Tag hinein, tue nichts, Gott sorgt für dich?" -

So ist der Vers aus dem 1. Petrusbrief bestimmt nicht zu verstehen.
Denn es heißt auch: "Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot verdienen."

Ist es nicht geradezu lebenswichtig, dass sich ein Vater um die Versorgung und das Auskommen seiner Familie kümmert und eine Mutter sich um das Wohl der Kinder kümmert?

"Alle eure Sorge werft auf ihn" - heißt, nicht die Hände in den Schoß legen und faulenzen, Gott wird schon für mich sorgen!

Aber immer dann, wenn unser Sorgen nicht ausreicht, wenn zum Beispiel unsere Kraft nicht mehr reicht, um die Familie zu versorgen, wenn Krankheit oder auch Notzeiten dahin führen, dass wir vieles nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können und uns die Sorgen zu erdrücken scheinen, dann ist es an der Zeit alle unsere Sorgen bei Gott abzuladen und Gott zu vertrauen.

Dann wird Gott sich auch um unsere Sorgen kümmern!
Auch wenn es uns oft schwer fällt unsere Sorgen in Gottes Hand zu lassen und sie nicht wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Wenn,"alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch", bedeutet: Du bist mit deinen Sorgen nicht alleine, wenn du nicht mehr weiter weißt, gib deine Sorgen bei Gott ab, er sorgt für dich, dann ist die Aufforderung des Petrus, "alle Sorgen werft auf Ihn", Trost und Zuspruch in guten wie in schweren Zeiten.

Dann kann ich mir die Worte eines Liedes, das wir gerne im Gottesdienst singen zu eigen machen. Dort heißt es frei wiedergegeben: Aller Augen warten auf dich Herr und du gibst ihnen ihre Speise zu der Zeit, wenn es nötig ist. Du tust deine gütige Hand auf und ernährst alles, was da lebt mit Wohlgefallen.

Autorin : Beate Niederhagemann

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